FewoBooster Ratgeber

Airbnb- und Booking-Gebühren: Was Vermieter wirklich zahlen

Was Airbnb, Booking.com und FeWo-direkt verlangen, was das im Jahr ausmacht und wie Du mit Direktbuchungen mehr behältst.

Aktualisiert am 17. September 2026 · Lesezeit ca. 5 Minuten · Von Florian Knoll, FewoBooster by NextDIGI

Inhalt
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Kurz gesagt

Vermieter zahlen bei Airbnb meist rund 3 % oder rund 15 %, je nach Gebührenmodell, bei Booking.com meist rund 15 % und bei FeWo-direkt rund 8 % bei Abrechnung pro Buchung. Bei einer Ferienwohnung mit 9.000 € Umsatz sind das schnell über 1.000 € im Jahr.

Die Gebühren im Überblick

PlattformGebühr für VermieterHinweis
Airbnb (geteilte Gebühr)ca. 3 %Gäste zahlen zusätzlich eine Servicegebühr
Airbnb (Gastgeber-Gebühr)ca. 15 %Vor allem bei Nutzung einer Vermietungssoftware
Booking.commeist ca. 15 %Mit Sichtbarkeits-Programmen auch mehr
FeWo-direkt / Vrboca. 5 % + ca. 3 %Provision plus Zahlungsabwicklung, alternativ Jahresabo
Stand 2026

Die Plattformen passen ihre Gebühren regelmäßig an. Maßgeblich sind immer die aktuellen Angaben in Deinem Konto.

Was oft übersehen wird

  • Nicht nur die Übernachtung: Je nach Plattform wird die Provision auch auf Reinigungsgebühr und Zusatzleistungen berechnet.
  • Stammgäste zahlen mit: Jede erneute Buchung über die Plattform löst wieder eine Provision aus.
  • Abhängigkeit: Ändert eine Plattform Regeln, Ranking oder Gebühren, trifft das Deine Einnahmen direkt.

Rechenbeispiel: So viel kommt im Jahr zusammen

Rechenbeispiel

Eine Ferienwohnung, 100 gebuchte Nächte zu je 90 €: 9.000 € Umsatz.
Bei 15 % Provision: 1.350 € im Jahr an die Plattform.

Kommt ein Drittel der Buchungen direkt über Deine Website, bleiben rund 450 € mehr bei Dir. Pro Jahr und pro Wohnung.

5 Wege zu mehr Direktbuchungen

  • Eigene Website mit Belegungskalender: Gäste sehen freie Termine und buchen direkt.
  • Google-Unternehmensprofil pflegen: Viele Gäste suchen Unterkünfte direkt bei Google.
  • Direktpreis klug setzen: Etwas günstiger direkt bringt trotzdem mehr, weil keine Provision anfällt.
  • Stammgäste halten: Direktgäste gezielt wieder einladen, im Rahmen der Plattformregeln.
  • Plattformen weiter nutzen: Airbnb und Booking bleiben wichtig für neue Gäste. Ziel ist ein gesunder Mix.
Wichtig

Während einer Buchung über Airbnb oder Booking darfst Du Gäste nicht aktiv zu einer Buchung außerhalb der Plattform auffordern. Gäste, die Dich selbst über Google oder Deine Website finden, kannst Du direkt aufnehmen.

So hat es die Vogtland Ferienwohnung gemacht

Drei Ferienwohnungen in Plauen, vorher fast nur über Airbnb gelistet, ohne eigene Website. Heute: eigene Seite mit Direktbuchung, ein synchronisierter Kalender für alle Plattformen und automatisch erstellte Rechnungen.

Mehr dazu: FewoBooster, Buchungssystem für Ferienwohnungen und Website für Ferienwohnungen.

Florian Knoll
Florian Knoll

Gründer von NextDIGI und FewoBooster aus Plauen. Begleitet Vermieter beim Aufbau von eigener Website, Buchungssystem und synchronisierten Kalendern.

Häufige Fragen zu Plattform-Gebühren

Bei der geteilten Gebühr meist rund 3 %, bei der Gastgeber-Gebühr rund 15 %. Airbnb passt die Sätze regelmäßig an, maßgeblich ist Dein Konto.

In Deutschland meist rund 15 % des Buchungswerts, mit Programmen für mehr Sichtbarkeit auch mehr.

Bei Abrechnung pro Buchung rund 5 % Provision plus etwa 3 % Zahlungsabwicklung. Alternativ gibt es ein Jahresabo.

In den meisten Fällen nicht. Die Plattformen bringen neue Gäste. Eine eigene Website sorgt zusätzlich für Direktbuchungen und Unabhängigkeit.

Oft ja. Schon wenige Direktbuchungen im Jahr bringen spürbar mehr, dazu mehr Unabhängigkeit von den Plattformen.

Mehr behalten statt Provision zahlen.

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