Ratgeber Website

Was kostet eine Website?

Ehrliche Richtwerte für Baukasten, Freelancer und Agentur, wovon der Preis abhängt und welche laufenden Kosten nach dem Start dazukommen.

Aktualisiert am 17. September 2026 · Lesezeit ca. 6 Minuten · Von Florian Knoll, NextDIGI

Inhalt
Florian Knoll von NextDIGI in Plauen
Florian Knoll
Marketing- & Digitalberater aus Plauen

Lieber einen Festpreis statt Richtwerten? In 15 Minuten weißt Du, was Deine Website kostet.

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Kurz gesagt

Eine professionelle Website für kleine und mittlere Betriebe kostet meist zwischen 1.500 und 8.000 € einmalig. Dazu kommen laufende Kosten von etwa 40 bis 180 € im Monat für Domain, Hosting und Wartung. Baukasten-Websites sind günstiger, kosten aber viel eigene Zeit.

Baukasten, Freelancer oder Agentur im Vergleich

KostenGut fürWorauf achten
Baukasten (Wix, Jimdo)ab ca. 10 € im MonatSehr kleine Budgets, viel EigenleistungEigene Zeit, Grenzen bei Google und Gestaltung
Freelancerca. 1.500 bis 5.000 €Kleine und mittlere BetriebeLeistungsumfang stark unterschiedlich: Texte? Technik? Betreuung?
Agenturca. 5.000 bis 20.000 € und mehrGrößere Projekte, viele BeteiligteFür kleine Betriebe oft mehr als nötig

Preisrahmen nach Umfang

Bei NextDIGI

Websites bei NextDIGI kosten je nach Umfang zwischen 1.000 und 3.500 € netto, die Texte schreibe ich mit. Den genauen Festpreis bekommst Du nach einem kurzen Gespräch. Die Tabelle zeigt zum Vergleich marktübliche Richtwerte, netto und einmalig.

UmfangTypischer InhaltRichtwert
Onepager oder kleine Website1 bis 3 Seiten: Leistungen, Über uns, Kontaktca. 1.500 bis 3.500 €
Unternehmenswebsite5 bis 10 Seiten, Texte, Bilder, Anfrageformular, Grundlagen für Googleca. 3.500 bis 8.000 €
Umfangreiche WebsiteViele Unterseiten, Shop, Buchung oder Karrierebereichab ca. 8.000 €

Wovon der Preis wirklich abhängt

Zwei Websites mit fünf Seiten können sehr unterschiedlich viel kosten. Entscheidend ist, wie viel Arbeit in Konzept, Texten und Technik steckt.

  • Texte: Schreibst Du selbst oder übernimmt das jemand, der verkaufen kann?
  • Funktionen: Formulare, Buchungen, Shop oder Anbindungen an andere Systeme
  • Bilder: Gibt es gute Fotos, oder braucht es ein Shooting?
  • Betreuung: Einmal übergeben oder laufend gepflegt?

Laufende Kosten, die oft vergessen werden

PostenRichtwert
Domainca. 1 bis 2 € im Monat
Hostingca. 5 bis 30 € im Monat
Wartung und Updatesca. 30 bis 150 € im Monat
Lizenzenz. B. für Erweiterungen oder Cookie-Banner

Wer an der Wartung spart, zahlt später oft doppelt: bei Sicherheitslücken, Ausfällen oder einem vorgezogenen Website-Relaunch.

Was in einem guten Angebot stehen sollte

Angebote für Websites sind schwer vergleichbar, weil jeder etwas anderes einrechnet. Ein günstiger Preis ist wenig wert, wenn danach Texte, Bilder oder die Einrichtung für Google extra kosten. Achte darauf, dass diese Punkte klar beschrieben sind:

  • Umfang: Wie viele Seiten, welche Inhalte, welche Funktionen wie Formular oder Buchung?
  • Texte und Bilder: Schreibt der Anbieter die Texte? Sind Fotos oder lizenzierte Bilder enthalten?
  • Mobile Darstellung: Wird die Seite für Handy und Tablet gestaltet und getestet?
  • Rechtliche Technik: Cookie-Banner, Einbindung von Impressum und Datenschutzerklärung, datenschutzfreundliche Einbindung von Karten und Videos
  • Grundlagen für Google: Seitentitel, Beschreibungen, Ladezeit, strukturierte Daten und Weiterleitungen alter Adressen
  • Rechte: Gehören Domain, Inhalte und Zugänge nach Abschluss Dir?
  • Nach dem Start: Einweisung, Korrekturschleifen und Wartung, mit Preis

Typische Kostenfallen

  • Domain auf den Anbieter registriert: Wechselst Du später, hängt Deine Adresse am alten Dienstleister. Die Domain sollte immer auf Dich laufen.
  • Mietmodelle mit langer Bindung: Niedrige Monatsraten klingen günstig. Nach Vertragsende gehört Dir die Website aber oft nicht.
  • Bilder ohne Lizenz: Fotos aus der Google-Bildersuche können teure Abmahnungen nach sich ziehen.
  • Änderungen nach Stundensatz: Kläre vorher, wie viele Korrekturen enthalten sind und was jede weitere Änderung kostet.
  • Jährliche Lizenzen: Kostenpflichtige Erweiterungen, Themes oder Cookie-Tools verlängern sich oft automatisch.
  • Kein Umzug möglich: Websites aus Baukasten-Systemen lassen sich meist nicht einfach zu einem anderen Anbieter mitnehmen.

Kaufen oder mieten?

Neben dem klassischen Kauf zum Festpreis bieten manche Anbieter Websites im Abo an. Beides kann sinnvoll sein, wenn Du die Unterschiede kennst.

Kauf zum FestpreisMietmodell
Kosteneinmalig höher, danach nur Hosting und Wartungkein großer Startbetrag, dafür monatliche Rate
EigentumWebsite gehört Dirbleibt oft beim Anbieter
Laufzeitkeine Bindunghäufig Mindestlaufzeit
Gut fürBetriebe, die langfristig planenGründungen mit knapper Liquidität

So sparst Du, ohne an der falschen Stelle zu sparen

  • Inhalte vorbereiten: Leistungen, Referenzen, Fotos vom Team und von Projekten sammeln spart Abstimmungsschleifen.
  • Klein starten: Mit den wichtigsten Seiten online gehen und später ausbauen, statt monatelang an allem gleichzeitig zu arbeiten.
  • Bewährte Technik nutzen: Ein verbreitetes System wie WordPress ist günstiger zu pflegen als eine Sonderlösung.
  • Auf Funktionen verzichten, die niemand nutzt: Ein Newsletter ohne Plan oder ein Blog ohne Zeit kostet nur.
  • Nicht an Texten sparen: Sie entscheiden, ob Besucher anfragen. Mehr dazu: Website-Texte schreiben, die verkaufen.

Lohnt sich eine günstige Website?

Rechenbeispiel

Eine Website für 3.000 €, die im Jahr nur zwei zusätzliche Aufträge zu je 2.500 € bringt, hat sich im ersten Jahr bereits bezahlt gemacht.

Eine Seite für 500 €, über die niemand anfragt, ist am Ende die teuerste.

Beispiel: Was eine Website über drei Jahre kostet

Den Preis einer Website solltest Du nie nur am Startbetrag messen. Rechne die laufenden Kosten für die ersten drei Jahre mit ein, dann werden Angebote vergleichbar.

PostenBaukasten in EigenregieWebsite vom Profi
Erstellung0 €, dafür ca. 40 bis 60 Stunden eigene Zeitca. 3.500 €
Tarif oder Hosting, 3 Jahreca. 400 bis 1.100 €ca. 250 bis 1.100 €
Wartung, 3 Jahreeigene Zeitca. 1.100 bis 5.400 €
Texte und Bilderselbst erstelltenthalten
Hinweis

Alle Werte sind Richtwerte, netto. Der entscheidende Unterschied steht in keiner Zeile: wie viele Anfragen die Website am Ende bringt.

Förderung für Deine Website

Die Website selbst wird selten direkt gefördert. Für Beratungsleistungen, etwa die Strategie hinter Deinem Auftritt, sind aber Zuschüsse von bis zu 80 % möglich. Ich prüfe im Erstgespräch, ob Du förderfähig bist.

Mehr zu meinen Leistungen: Webdesign und Websites für Handwerker.

Websites für Deine Branche

Je nach Branche liegen die Schwerpunkte anders. Handwerksbetriebe brauchen vor allem Anfragen und Bewerbungen, Vermieter von Ferienwohnungen Direktbuchungen ohne Provision. Wer schon eine Website hat, fragt sich eher, ob sich ein Neustart lohnt. Passende Seiten dazu: Website für Handwerker, Website für Ferienwohnungen und Website-Relaunch-Checkliste.

Florian Knoll
Florian Knoll

Marketing- und Digitalberater aus Plauen. Baut Websites für Betriebe wie Felix Gruschwitz Küchenmontage, SiSvita Zwickau und H&H Gastrolution, mit Texten und Technik aus einer Hand.

Häufige Fragen zu Website-Kosten

Weil der Aufwand stark schwankt. Ein seriöser Preis setzt voraus, dass man Umfang, Inhalte und Ziele kennt. Richtwerte helfen trotzdem bei der Orientierung.

Frag immer nach: Texte, Bilder, mobile Darstellung, Grundlagen für Google, Einrichtung des Google-Unternehmensprofils, Einweisung und Betreuung nach dem Start.

Auf den ersten Blick ja. Rechnest Du Deine eigene Zeit für Aufbau, Texte und Pflege mit ein, oft nicht mehr.

Eine Website für Deinen Betrieb ist in der Regel eine betriebliche Ausgabe. Wie sie genau behandelt wird, klärst Du am besten mit Deinem Steuerberater.

Je nach Umfang zwischen 1.000 und 3.500 € netto, inklusive Texten. Den genauen Festpreis bekommst Du nach einem kurzen Gespräch, in dem wir Umfang und Ziele klären.

Eine kleine Unternehmenswebsite ist oft in 4 bis 6 Wochen online, wenn Inhalte und Rückmeldungen zügig kommen. Größere Projekte mit Shop oder Buchung dauern länger.

Das regelt Dein Vertrag. Achte darauf, dass Domain, Inhalte und Zugänge nach vollständiger Bezahlung Dir gehören. Bei Mietmodellen ist das oft nicht der Fall.

Ein professioneller Onepager liegt als Richtwert meist bei etwa 1.500 bis 3.500 € netto, abhängig von Texten, Bildern und Funktionen.

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